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01.03.18 – Buchpräsentation: Diktatoren als Türsteher Europas

+++ Buchpräsentation +++
+++ Donnerstag, 1. März 2018, 20:30 Uhr +++
+++ Cafe Bellevue Di Monaco, Müllerstr. 6, München +++

Wie die EU ihre Grenzen nach Afrika verlegt.

Präsentation des Buches von Christian Jakob und Simone Schlindwein, erschienen im Ch. Links Verlag.  Der Autor Christian Jacob ist anwesend.

In Kooperation mit Bellevue Di Monaco und der Buchhandlung Optimal Records.

Europa zieht seine Grenzen durch Afrika. Migrationskontrolle ist in der EU zu einer Frage von höchster innenpolitischer Bedeutung geworden. Mit Hochdruck baut sie daher ihre Beziehungen zu den Regierungen auf dem afrikanischen Kontinent aus. Diese sollen ihre Bürger daran hindern, nach Europa zu gelangen. Die EU bietet dafür Militär- und Wirtschaftshilfe in Milliardenhöhe. Sie arbeitet mit Regimen zusammen, die schwere Menschenrechtsverletzungen begehen, und bildet deren Polizei und Armeen aus. Die Bewegungsfreiheit in Afrika wird eingeschränkt, Entwicklungshilfe wird umgewidmet und an Bedingungen geknüpft: Wer Migranten aufhält, bekommt dafür Geld. Am meisten profitieren IT-Unternehmen sowie Rüstungs- und Sicherheitskonzerne in Europa. Seit Jahren recherchieren Simone Schlindwein und Christian Jakob zu diesem Thema. Ihr Buch ist die erste umfassende Darstellung der neuen europäischen Afrikapolitik. »Von geschützten Grenzen und der Öffnung der Märkte träumt die EU. Von geschützten Märkten und offenen Grenzen träumt Afrika. Solange dieses Interessensdilemma nicht gelöst ist, wird es keine echte Partnerschaft geben.« Christian Jakob, Simone Schlindwein

Eintritt frei, Reservierungswünsche bitte per Mail an: reservierung@bellevuedimonaco.de. Bitte mindestens eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn da sein. Wir bitten um Verständnis, wenn wegen Platzmangel kein Einlass mehr möglich ist.

Siehe auch: http://bellevuedimonaco.de/events/diktatoren/

 

23.1.18 – Kundgebung: Keine Abschiebung nach Afghanistan!

+++ Demonstration +++
+++ Dienstag, 23. Januar 2018, 18:00-20:00 Uhr +++
+++ Start: Marienplatz, München +++

Bayerischer Flüchtlingsrat und Karawane München rufen auf zur Demo gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Am 23. Januar wird von Düsseldorf der nächste Abschiebeflieger nach Kabul starten. Vor allem Bayern lieferte in der Vergangenheit viele Afghanen zur Abschiebung – dabei keineswegs nur Straftäter oder Gefährder, sondern Menschen, die hier kurz vor der Heirat standen, gut integrierte junge Männer, und auch kranke Flüchtlinge. Damit schürt die bayerische Regierung gezielt Angst unter afghanischen Flüchtlingen. Im vergangenen Jahr wurde Afghanistan erneut von den Vereinten Nationen zu Kriegsgebiet erklärt. Die Bundesregierung, aber vor allem Bayern ignorieren sträflich die Situation in Afghanistan. 
Protestieren wir gegen diese Politik der Menschenfeindlichkeit, Ignoranz und des zynischen Wahlkalküls! Stehen wir ein für Integration statt Abschiebung!

Mehr auf Facebook -> https://www.facebook.com/events/137710640359816/

 

6.12.17 – Kundgebung: Keine Abschiebung nach Afghanistan!

+++ Kundgebung +++
+++ Mittwoch, 6. Dezember 2017, 19:00-20:00 Uhr +++
+++ Sendlinger Str. Ecke Rosental Str. (Färbergraben), München +++

Am diesjährigen Nikolaustag haben sich die Christkinder aus dem
Innenministerium wieder etwas ganz besonderes ausgedacht, für all die
Menschen, die sie als minderwertig ansehen und die somit kein Recht auf
ein menschenwürdiges, unversehrtes Leben zu scheinen haben. Einen ganzen
Flieger mit 78 afgahnischen Geflüchteten schickt das Innenministerium
nach Kabul, koste es was es wolle, hauptsache die Abschiebequoten
stimmen und die rechten Populisten und ihr Anhänger_innen kriegen ein
fettes Weihnachtsgeschenk.

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24.10.17 – Kundgebung: Keine Abschiebung nach Afghanistan!

+++ Kundgebung +++
+++ Dienstag, 24. Oktober 2017, 18:00-19:00 Uhr +++
+++ Max-Joseph-Platz, München +++

Der nächste Abschiebeflieger startet am Abend des 24.10. vom Flughafen
Leipzig/Halle nach Afghanistan. Die Menschen auf diesem Flug, so
rechtfertigt die Bundesregierung ihr perfides Vorgehen, seien alle
Straftäter und Gefährder, welche somit ihr Aufenthaltsrecht in
Deutschland verwirkt hätten. Während in Afghanistan immer noch Krieg und
Terror herrscht, Menschenrechtsorganisationen von Folter in Gefängnissen berichten und die Diffamierung von Abgeschobenen nach Afghanistan beobachten, da diese alle als Schwerkriminelle gesehen werden, interessiert sich die Bundesregierung nur für Abschiebequoten.

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16.10.17 Diskussion: Zur Militarisierung der Wüste. EU-Migrationspolitik im Sahelraum.

+++ Info- und Diskussionsveranstaltung von Afrique-Europe-Interact +++
+++ Montag, 16. Oktober 2017, 20:00 Uhr +++
+++ Bellevue di Monaco, Müllerstrasse. 2, 80469 München +++

Mit Alassane Dicko (Bamako) und Hans-Georg Eberl (Wien)
Mit Übersetzung vom Französischen ins Deutsche – und bei Bedarf auch ins Englische.

Lange hat sich die die Kritik am Europäischen Grenzregime vor allem auf die Toten im Mittelmeer konzentriert. Umso wichtiger ist, dass mittlerweile auch die Wüste stärker in den Blickpunkt der öffentliche Debatte rückt. Denn auch dort kommen jedes Jahr tausende Geflüchtete und Migrant_innen vorwiegend aus Subsahara-Afrika ums Leben. Wirklich belastbare Zahlen gibt es bislang nicht. Doch selbst die IOM (International Organisation of Migration), die unmittelbar in die EU-Abschottungspolitik eingebunden ist, geht von mehreren tausend Toten jährlich aus. Und vieles spricht dafür, dass sich diese Situation in den nächsten Jahren noch verschärfen wird.

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Brutale Abschieberealität in Bayern

Am Morgen des 1. August wurde eine Frau mit ihren drei Kindern aus dem Lager in Ingolstadt/Manching abgeholt und direkt nach Albanien abgeschoben.

Fassungslos macht dabei das Vorgehen der Behörden:
Die Familie wurde auseinandergerissen, der Vater befand sich zu dem Zeitpunkt zufällig nicht im Lager, er blieb allein zurück in Deutschland.
Für die Frau liegen Atteste vor, die eine psychische Krankheit und eine Reiseunfähigkeit bescheinigen, diese wurden als “Gefälligkeitsgutachten” abgetan.
Sie wurde getrennt von ihren Kindern mit einem Krankentransport (!) zum Flughafen gebracht.
Die Frau und der 14-jährige Sohn wurden an Händen und Füßen gefesselt. Die Frau war die gesamte Dauer über gefesselt, ihre Arme sind übersäht mit blauen Flecken.
Dies war bereits der 3. gewaltsame Abschiebeversuch für die Familie, die beiden vorangegangenen wurden jeweils von Ärzt*innen im letzten Moment am Flughafen gestoppt. Durch diese Versuche wurden die Mutter und die 2-jährige Tochter schwer traumatisiert und der Rest der Familie stand unter Schock.

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30.6.17 – Karawane Sommer-Soliparty

+++ Karawane Soliparty +++
+++ Freitag, 30. Juni 2017, 20:00 Uhr +++
+++ Kafe Marat (Thalkirchner Straße 102) +++

Karawane goes Freitagskafe – Sommersoliparty mit Konzerten von Black Dia Bu Galsen und WUNST – After Show Party mit El Presidente und Special Guests – Cocktails und Aperitivo

Für Bewegungsfreiheit und gleiche Rechte für alle!

Die Arbeit mit und für geflüchtete Menschen, gegen Abschiebungen, Ausgrenzung und Diskriminirung bleibt notwendig – und kostet Ressourcen. Wir wollen euch herzlich einladen, mit uns eine große Soli-Sommersause im großartigen Kafe Marat zu feiern!

Los geht’s mit mehrsprachigem Sound der senegalesischen Dancehall/Reggae Crew Black Dia Bu Galsen aus Ebersberg.

Danach premiert der musikalische Arm der Karawane mit seinem Abschiedskonzert: das beste aus 25 Jahren WUNST – Deutschpunk Classics aus der Afterhour.

Da wir bekanntlich gerne länger feiern, geht es dann noch mit dem wunderbaren El Presidente weiter und wir wollen wild mit euch tanzen! Außerdem gibt’s Vokü, Cocktails und Aperitivo…

16.7.17 – Demo in Tutzing: There ARE Problems in Bavaria – Integration in Bayern heißt Abschiebelager

+++ Demonstration in Tutzing am Starnberger See +++
+++ Freitag, 16. Juni 2017, 18:30 Uhr +++
+++ Demo-Start: Tutzing Bahnhof +++

Zugtreffpunkt München: 17:30

for more information, also in english look here!

Während der bayerische Innenminister Joachim Hermann am Freitag Abend den 16.06. 2017 um 20:00 Uhr seine menschenverachtende Politik im Rahmen der Sommertagung der Evangelischen Akademie Tutzing mit einem Vortrag – „Ziel und Praxis bayerischer Integrationspolitik“ ins rechte Licht rücken will, werden wir vor den Toren der Akademie gegen die zermürbende Abschreckungs- und Abschiebepolitik der Bayerischen sowie der Bundesregierung protestieren!

Kommt alle nach Tutzing und demonstriert mit uns für eine grenzenlose Zukunft ohne Mauern, Zäune und Abschiebelager!

Mehr Infos auf Facebook hier!

Mit solidarischen Grüßen,

Karawane München, Bayerischer Flüchtlingsrat & der Infobus*

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Abschiebeflug nach Afghanistan verschoben, nicht abgesagt!!! — Kundgebung verlegt, nicht abgesagt!!!!

 

ACHTUNG ÄNDERUNG!
+++ Kundgebung +++
+++ Mittwoch, 31. Mai 2017, 19 Uhr +++
+++ Feldherrnhalle, Odeonsplatz München +++

Der geplante Abschiebeflug vom Münchner Flughafen heute Abend findet nicht statt. Das ist jedoch kein Grund zur Freude, denn der Flug wurde nicht etwa abgesagt, weil die Bundesregierung endlich eingesehen hat, dass Afghanistan kein sicheres Land ist, sondern er wurde „nur für heute“ und aus „Rücksicht auf Botschaftsangehörige“ der deutschen Botschaft in Kabul verschoben (Quelle: http://www.sueddeutsche.de/politik/anschlag-in-kabul-abschiebeflug-nach-afghanistan-verschoben-1.3528960)

Diese Begründung und dieses Vorgehen ist makaber und an Zynismus kaum zu übertreffen. Wir werden also trotzdem und gerade deswegen unseren Protest gegen Abschiebungen auf die Straße tragen, auch wenn der heutige Abschiebeflug nun glücklicherweise, wegen des tragischen Anschlags in Kabul abgesagt wurde.
Wie dieser und viele vorherige Anschläge gezeigt haben, ist Afghanistan kein sicheres Land. Wir fordern die Bundesregierung und die bayerischen Behörden alle weiteren Abschiebungen nach Afghanistan zu unterlassen!

Die heute geplante Demonstration findet NICHT am Flughafen statt, sondern um 19 Uhr vor der Feldherrnhalle am Odeonsplatz.
Kommt zahlreich und lasst uns gemeinsam unseren Protest gegen die deutsche Abschiebepraxis lautstark Ausdruck verleihen.

Solidarität mit allen Geflüchteten,
Karawane München

Solidarität mit den Protestierenden in Ebersberg

Seit Montag dem 22.05 protestieren geflüchtete Menschen vor dem Landratsamt in Ebersberg, München gegen die Diskriminierung, Ungleichbehandlung und Abschiebung von Geflüchteten in Deutschland und fordern menschliche Lebensbedingungen sowie grundlegende Menschenrechte.

Die Karawane München solidarisiert sich mit den Protestierenden in Ebersberg und unterstützt deren Forderungen.